„Bar am Venushafen“ mit dem Kinoumzug jetzt „Filmbar 42“

Öffnungszeiten

Werktags 1 Stunde vor Filmbeginn

 Sonn- und Feiertags 30 Minuten vor Filmbeginn.

Last orders 11:30 pm

Den Vorstellungsbeginn entnehmen Sie bitte unter Programm

Neue Räume

In der „Filmbar 42“ versorgen Jürgen Schwarz und sein Team alle Kinobesucher und Gäste mit einer breit gefächerten Auswahl an Getränken und Knabbereien.

Die Sagen von "Bierappel" und "Kocherreiter"

Die Bierappel

benannt nach einer herrschaftlichen Magd Appolonia. Diese hatte vor langer Zeit den Keller zu versorgen und das Bier zu holen. Ihre Arbeit aber versah sie nicht zur Zufriedenheit ihrer Herrschaft, so daß sie dies nach ihrem Tode nachholen muß. Und so macht sie in den Kellerfluren und Gängen des Schlosses ihre Runden und treibt allerlei bösen Schabernack mit den Leuten. Einmal wollte eine Schloßmagd ihren Herrschaften heimlich an den Wein gehen. Sie stapfte mit einem Schlüssel in den Keller und zog den Spunden aus einem Faß, das noch nicht angestochen war. Im selben Augenblick erschien die Bierappel und erschreckte die Magd so sehr, daß diese den Spund in den schon viertels gefüllten Krug fallen ließ. In Ihrer Not stopfte sie ihren Finger in das Spundloch, um das Schlimmste zu verhindern. Spottend rief die Bierappel ihr zu: „Oho muß i do lacha, dr Zapfa en dr Kachel und dr Fenger em Loch!“

Der Kocherreiter

ist eine geisterhafte Erscheinung der sein Unwesen im Wald beim Kocher oder in einem Gewölbe auf dem Flußgrund treiben soll. Der Kocherreiter ist so dunkel wie die Nacht und seine Augen leuchten wie die einer Katze. Ein grausiger Anblick, denn er trägt seinen Kopf unterm Arm und sein Körper scheint nur aus Gebein zu bestehen. Er soll allerlei Unheil bringen und hätte schon viele böse Leute für immer in den Kocher gezerrt. Doch angeblich soll er nicht nur Schaden anrichten, denn vor Hochwasser warnt er und ruft durchs Tal: „Leut räumet auf ,dr Kocher geht raus!“


[Quelle: Lammbrauerei Untergröningen]