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Filmtipp – Capernaum - Stadt der Hoffnung

„So herzzerreißend, wie Kino es nur selten schafft.“ (ARD TTT)

Zain (Zain Al Rafeea) ist gerade einmal zwölf Jahre alt. Zumindest wird er auf dieses Alter geschätzt. Der Junge hat keine Papiere und die Familie weiß auch nicht mehr genau, wann er geboren wurde. Nun steht er vor Gericht und verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf die Welt gebracht haben, obwohl sie sich nicht um ihn kümmern können. Dem Richter schildert er seine bewegende Geschichte: Was passierte, nachdem er von zu Hause weggelaufen ist und bei einer jungen Mutter aus Äthiopien Unterschlupf fand und wie es dazu kam, dass er sich mit ihrem Baby mittellos und allein durch die Slums von Beirut kämpfen musste.
Ein Kind klagt seine Eltern an und mit ihnen eine ganze Gesellschaft, die solche Geschichten zulässt.

„Capernaum“ ist eine Beschreibung biblischen Ursprungs, die sich vor allem im Arabischen und Französischen als Bild für einen Ort voller Chaos und Unordnung etabliert hat. Einen solchen Ort zeigt die libanesische Regisseurin Nadine Labaki in ihrer hochemotionalen Fabel. In visuell eindrucksvollen Kinobildern erzählt „Capernaum - Stadt der Hoffnung“ von den abenteuerlichen Lebensumständen jener, die von einem besseren Leben träumen, aber in unserer Welt keine Chance haben. Mitreißend inszeniert legt Nadine Labaki die Mechanismen unglaublicher, sozialer Ungerechtigkeit offen und gibt denen eine Stimme, die im Schatten leben, oft ohne Ausweispapiere und Arbeitsmöglichkeiten. Ein Film von großer Empathie und Menschlichkeit.

Der Film wurde beim Filmfestival in Cannes minutenlang mit stehenden Ovationen gefeiert und gewann den Preis der Jury und den Preis der Ökumenischen Jury. „Capernaum - Stadt der Hoffnung“ war für den Oscar als Bester Nicht-englischsprachiger Film nominiert.


„Capernaum - Stadt der Hoffnung“ läuft am Freitag 19.04. (20 Uhr), Samstag 20.04. (20 Uhr) und am Dienstag 23.04. (20 Uhr). Bitte rechtzeitig reservieren! Für jede Vorstellung gibt es 17 Karten an der Abendkasse.
 

Filmtipp – Womit haben wir das verdient?

„Eva Spreitzhofers boulevardeske Komödie »Womit haben wir das verdient?« teilt Spitzen in allerlei Richtungen aus und überzeugt durch Wortwitz und Humor.“ (programmkino.de)

Für die Wienerin Wanda (Caroline Peters), überzeugte Atheistin und Feministin, wird ihr schlimmster Albtraum wahr, als ihre Teenagertochter Nina zum Islam konvertiert, von nun an Fatima heißen und Schleier tragen möchte. Wandas wunderbare Welt des besseren Wissens steht Kopf. Sie wünscht sich die Zeit zurück, als ihre einzigen Probleme im Komasaufen und Kiffen bestanden. Plötzlich dreht sich alles um die Frage: Wie bringt man das Mädchen zur Vernunft? So ernst meint es Nina plötzlich mit der Religion, dass es selbst die echten Muslime mit der Angst bekommen. Und so findet Wanda eine unwahrscheinliche Mitstreiterin in der Muslima Hanife, der Mutter von Ninas Freundin Maryam, die für Frauenrechte im Islam kämpft und Ninas Radikal-Religionskur für einen schlechten Einfluss auf ihre Tochter hält. Als wäre das alles nicht genug, muss ihr Ex-Mann (Simon Schwarz) ausgerechnet jetzt noch einmal Vater werden – doch damit lässt sich leben. Denn Wanda war immer liberal, aufgeklärt und irgendwie super. Aber wenn die eigene Tochter plötzlich keinen Schweinebraten mehr mag, im Burkini schwimmen geht und fünfmal täglich die Gebetsmühle anwirft, droht bei ihr der multikulturelle Geduldsfaden zu reißen. Muss man denn wirklich alles akzeptieren?

„Womit haben wir das verdient?“ mit der gerade zur Schauspielerin des Jahres gekürten Caroline Peters in der Hauptrolle ist deftiges und scharfsinniges Komödienkino aus Österreich. Eine aufgeklärte, liberale Patchwork-Familie fragt sich nahezu fassungslos, was bei ihr schiefgelaufen sein könnte. Mit viel Humor und spitzfindigen Dialogen gelingt Regisseurin Eva Spreitzhofer und ihrem grandiosen Ensemble eine herrlich bissige Gesellschaftskomödie über Toleranz und ihre Grenzen.


„Womit haben wir das verdient?“ läuft am Freitag 12.04. (20 Uhr), Samstag 13.04. (20 Uhr), Dienstag 16.04. (20 Uhr), Donnerstag 18.04. (20 Uhr), Freitag 19.04. (22:30 Uhr), Sonntag 21.04. (20 Uhr) und am Montag 22.04. (19 Uhr). Bitte rechtzeitig reservieren! Für jede Vorstellung gibt es 17 Karten an der Abendkasse.
 

Hallo, liebe Kinofans!

Wir haben entschieden, die Filme vom Frauenfilmfrühstück in Zukunft immer am gleichen Tag um 17.00 Uhr noch einmal zu zeigen, weil es einfach zu schade ist, die Filme nur einmal laufen zu lassen.

Das heißt, dass am Sonntag um 11.00 Uhr der Film über die VHS gebucht werden muss - genauso wie das Frühstück mit Film. Um 17.00 Uhr läuft er ganz normal über die Kinokasse. 
 

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig

Zum 25. Mai 2018 setzen wir die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union um. Wir haben unsere Datenschutzrichtlinie aktualisiert, um Ihnen mehr Informationen darüber zur Verfügung zu stellen, wie das Programmkino Aalen eG ihre Daten schützt, einschließlich Informationen dazu, wie Sie ihre Rechte an ihren Daten ausüben können.

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Impressionen der Wiedereröffnung

Schön war die Wiedereröffnung des neuen Kino am Kocher in der „Rosa Villa“ am Theodor-Heuss-Gymnasium. Unser Eröffnungsfilm „Blanka“, den der japanische Regisseur Kohki Hasei selbst vorstellte, war wirklich sehenswert. Beim Kinderkinofestival in Schwäbisch Gmünd hat der Film alle Preise abgeräumt. 

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Kino am Kocher weiht neue Räume ein

Von Ansgar König, schwaebische.de, Freitag, 23. März 2018

 

Mit dem preisgekrönten Kinderfilm „Blanka“ des japanischen Regisseurs Kohki Hasei ist gestern Abend das neue Kino am Kocher in der „Rosa Villa“ am Theodor-Heuss-Gymnasium eröffnet worden. Hasei selbst stellte seinen Film vor, denn als Vorjahrespreisträger ist er momentan Gast des Internationalen Kinderkinofestivals in Schwäbisch Gmünd.

Kino am Kocher weiht neue Räume ein ››