Sie befinden sich gerade auf der Seite: Kino am Kocher

Zum Inhalt.

Zur Navigation.


Stil der Website:

Startseite

Kino am Kocher weiht neue Räume ein

Von Ansgar König, schwaebische.de, Freitag, 23. März 2018

 

Mit dem preisgekrönten Kinderfilm „Blanka“ des japanischen Regisseurs Kohki Hasei ist gestern Abend das neue Kino am Kocher in der „Rosa Villa“ am Theodor-Heuss-Gymnasium eröffnet worden. Hasei selbst stellte seinen Film vor, denn als Vorjahrespreisträger ist er momentan Gast des Internationalen Kinderkinofestivals in Schwäbisch Gmünd.

Kino am Kocher weiht neue Räume ein ››

Letzte Aktualisierung ( 27.03.18 )
 

Filmtipp – Green Book

„Die stärksten Storys schreibt bekanntlich das Leben. So wie diese um einen latent rassistischen Einfaltspinsel, der in den 60er Jahren als Chauffeur für einen sehr gebildeten, schwarzen Musiker anheuert. Die Tour führt in den tiefsten Süden der USA - und die Abgründe der alltäglichen Diskriminierung. Aus dem ungleichen Duo werden alsbald ziemlich beste Freunde. In diese Freundschaft eingeschlossen wird auch der Zuschauer. Die beiden Helden haben durchaus ihre Ecken und Kanten. Ihrem unheimlichen Charme wird man freilich kaum widerstehen. Ebenso wenig der warmherzigen Botschaft. In zynischen Zeiten von Hass und Häme, werden humanistische, bewegende Filme zu publikumsträchtigen Leuchttürmen auf der Leinwand. Vergnüglichstes Arthaus-Kino in Bestform!“ (programmkino.de)

Der begnadete Pianist Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) geht 1962 auf eine Konzert-Tournee von New York bis in die Südstaaten. Sein Fahrer ist der Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen), ein einfacher Mann aus der Arbeiterklasse, der seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs und als Türsteher verdient. Der Gegensatz zwischen den beiden könnte nicht größer sein. Dennoch entwickelt sich eine enge Freundschaft. Gemeinsam durchschreiten sie eine Zeit, die von Gewalt und Rassentrennung, aber gleichzeitig viel Humor und wahrer Menschlichkeit geprägt ist. So müssen sie ihre Reise nach dem Negro Motorist Green Book planen, einem Reiseführer für afroamerikanische Autofahrer, der die wenigen Unterkünfte und Restaurants auflistet, die auch schwarze Gäste bedienen.

„Green Book“ wurde bei der 91. Oscar-Verleihung als Bester Film ausgezeichnet. Mahershala Ali erhielt für seine schauspielerische Leistung den Oscar als Bester Nebendarsteller. 


„Green Book“ läuft am Freitag 26.04. (20 Uhr), Samstag 27.04. (20 Uhr), Dienstag 30.04. (20 Uhr), Mittwoch 01.05. (20 Uhr), Donnerstag 02.05. (20 Uhr, OmU), Freitag 03.05. (22:30 Uhr), Sonntag 05.05. (20 Uhr) und am Montag 06.05. (19 Uhr). Bitte rechtzeitig reservieren! Für jede Vorstellung gibt es 17 Karten an der Abendkasse.
Letzte Aktualisierung ( 23.04.19 )

Hallo, liebe Kinofans!

Wir haben entschieden, die Filme vom Frauenfilmfrühstück in Zukunft immer am gleichen Tag um 17.00 Uhr noch einmal zu zeigen, weil es einfach zu schade ist, die Filme nur einmal laufen zu lassen.

Das heißt, dass am Sonntag um 11.00 Uhr der Film über die VHS gebucht werden muss - genauso wie das Frühstück mit Film. Um 17.00 Uhr läuft er ganz normal über die Kinokasse. 
Letzte Aktualisierung ( 23.01.19 )
 
 

Filmtipp – Das Mädchen, das lesen konnte

„Je nach Sichtweise als Utopie oder Dystopie mag man die Welt betrachten, die Marine Francen in ihrem bemerkenswerten Debütfilm »Das Mädchen, das lesen konnte« beschreibt: Eine Welt ohne Männer, in der Mitte des 19 Jahrhundert eine Handvoll Frauen in einem abgelegenen Bergdorf leben, anfangs voller Illusionen, die bald jedoch von der Realität zerstört werden.“ (programmkino.de)

1851: Die südfranzösische Bäuerin Violette Ailhaud lebt in einem abgelegenen Bergdorf in der Provence. Wie ihre Freundinnen, ist sie im heiratsfähigen Alter, als plötzlich die Auswirkungen der großen Politik unmittelbar Einzug im Dorf halten: alle Männer des Ortes werden von Louis Napoléons Soldaten verschleppt, als dieser die 2. Republik stürzt, um sich als Napoléon III. zum Kaiser der Franzosen zu krönen. Mit vereinten Kräften gelingt es den zurückgebliebenen Frauen, die Arbeiten des Jahreslaufs zu bewältigen. Trotz der Sorge um die verlorenen Männer, sind die Frauen stolz auf ihre Unabhängigkeit. Nach einem Jahr vergeblichen Wartens auf ein Lebenzzeichen der Männer fassen Violette und ihre Freundinnen einen Entschluss: Wenn eines Tages ein Mann ins Dorf kommt, soll er für alle Frauen da sein, damit das Dorf weiter existieren kann.

„Das Mädchen, das lesen konnte“ verfilmt die autobiographische Erzählung der südfranzösischen Bäuerin Violette Ailhaud und erzählt eine utopische, archaische Geschichte von einer engen Verbundenheit weiblicher Schaffens- und Schöpfungskraft mit den Zyklen der Natur, in dem die Männer eigentlich nur stören, wenn sie sich nicht in dieses Grundprinzip weiblicher Harmonie mit der Natur einordnen. So schafft es der Film mit frühfeministischen Themen zu beginnen, in denen die Frauen die Rollen der abwesenden Männer übernehmen, was zum Beispiel auch das Vermitteln von Bildung angeht. Er weist aber gleichzeitig weit darüber hinaus, in dem er eine matriarchalische Welt aufblitzen lässt, in der Männer sich mit einer gleichberechtigten Rolle als Arbeitspartner und Geschlechtspartner zufrieden geben.


„Das Mädchen, das lesen konnte“ läuft am Donnerstag 25.04. (20 Uhr), Freitag 26.04. (22:30 Uhr), Sonntag 28.04. (20 Uhr) und am Montag 29.04. (19 Uhr). Bitte rechtzeitig reservieren! Für jede Vorstellung gibt es 17 Karten an der Abendkasse.
Letzte Aktualisierung ( 23.04.19 )

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig

Zum 25. Mai 2018 setzen wir die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union um. Wir haben unsere Datenschutzrichtlinie aktualisiert, um Ihnen mehr Informationen darüber zur Verfügung zu stellen, wie das Programmkino Aalen eG ihre Daten schützt, einschließlich Informationen dazu, wie Sie ihre Rechte an ihren Daten ausüben können.

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig ››

Letzte Aktualisierung ( 29.05.18 )