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FILMTIPP – Wilde Maus

Ausnahmetalent Josef Hader („Vor der Morgenröte“, „Das ewige Leben“) erzählt in seinem lang erwarteten Regiedebüt „Wilde Maus“ von einem Wettlauf in den Wahnsinn – eine pointierte und pechschwarze Tragikomödie über neurotische Stadtmenschen und die Liebe in Zeiten unendlicher Freiheit.

Könige werden zuvorkommend behandelt! Das ist zumindest Georgs (Josef Hader) Ansicht, der seit Jahrzehnten als etablierter Musikkritiker für eine Wiener Zeitung schreibt. Doch dann wird er überraschend von seinem Chefredakteur (Jörg Hartmann) gekündigt: Sparmaßnahmen. Seiner jüngeren Frau Johanna (Pia Hierzegger), deren Gedanken nur um ihren nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Rache. Dabei steht ihm sein ehemaliger Mitschüler Erich (Georg Friedrich) zur Seite, dem Georg in seiner neu gewonnenen Freizeit hilft, eine marode Achterbahn im Wiener Prater wieder in Gang zu setzen. Georgs nächtliche Rachefeldzüge gegen seinen ehemaligen Chef beginnen als kleine Sachbeschädigungen und steigern sich, zu immer größer werdendem Terror. Schnell gerät sein bürgerliches Leben völlig aus dem Ruder...

 
„Wilde Maus“ läuft am Freitag 26.05. (20 Uhr), Samstag 27.05. (20 Uhr), Dienstag 30.05. (20 Uhr), Mittwoch 31.05. (20 Uhr), Donnerstag 01.06. (20 Uhr), Freitag 02.06. (22:30 Uhr), Sonntag 04.06. (20 Uhr) und am Montag 05.06. (19 Uhr). Bitte rechtzeitig reservieren!
 

FILMTIPP – Lion - Der lange Weg nach Hause

„Lion“ ist eine bewegende Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln. Basierend auf dem autobiographischen Bestseller „Mein langer Weg nach Hause“ erzählt der Film die bewegende und wahre Geschichte von Saroo Brierley, der als Kind verloren ging und Jahrzehnte später wie durch ein Wunder seine Familie wiederfand. 

Ein Tag wie jeder andere im Leben des fünfjährigen Saroo: Auf dem Bahnhof der indischen Kleinstadt, in der sein Bruder ihn für einige Stunden zurückgelassen hat, sucht er nach Münzen und Essensresten. Vor Erschöpfung schläft er schließlich in einem haltenden Zug ein und findet sich nach einer traumatischen Zugfahrt am anderen Ende des Kontinents in Kalkutta wieder. Auf sich allein gestellt irrt er wochenlang durch die gefährlichen Straßen der Stadt, bis er in einem Waisenhaus landet, wo er von Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham) adoptiert wird, die ihm ein liebevolles Zuhause in Australien schenken. Viele Jahre später lebt Saroo in Melbourne, ist beruflich erfolgreich und wohnt mit seiner Freundin Lucy (Rooney Mara) zusammen. Er könnte rundum glücklich sein, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Nacht für Nacht fährt er mit Google Earth auf seinem Laptop das Zugnetz Indiens ab, zoomt auf hunderte von Bahnhöfen und sucht nach Hinweisen auf seinen früheren Wohnort und seine leibliche Familie. Er hat die Hoffnung schon fast aufgegeben, als das Unglaubliche passiert und er im Internet auf ein Dorf stößt, das seiner Erinnerung entspricht…

Mit Nicole Kidman, David Wenham, Dev Patel

 
„Lion - Der lange Weg nach Hause“ läuft am Freitag 19.05. (20 Uhr), Samstag 20.05. (20 Uhr), Dienstag 23.05. (20 Uhr), Mittwoch 24.05. (20 Uhr), Donnerstag 25.05. (20 Uhr, OmU), Freitag 26.05. (22:30 Uhr), Sonntag 28.05. (20 Uhr) und am Montag 29.05. (19 Uhr). Bitte rechtzeitig reservieren!
 

Danke für die Treue!

Es gibt eine Neuerung bei uns im Kino. Als Dank für die uns entgegengebrachte Treue haben wir entschieden, dass montags alle Kinokarten nur 4 € kosten.
 

Oberbürgermeister eröffnet Projekt „Sun Day Movies“ im Kino am Kocher

Das Kino am Kocher war am vergangenen Sonntag zum Start der interkulturellen Filmtage „Sun Day Movies“ ausverkauft. Gemeinsam mit Kinomacherin Juliane Hofmann eröffnete Oberbürgermeister Thilo Rentschler die Filmtage, die unter dem Motto „Bewegte Integration“ laufen. Um das Kino bei der Durchführung des Filmfestivals zu unterstützen hatte er einen Scheck über 1.200 Euro mitgebracht.

  

Oberbürgermeister eröffnet Projekt „Sun Day Movies“ im Kino am Kocher ››

 

Im Portrait – 10 Jahre Kino am Kocher

Kino und Popcorn – das ist für viele ein unzertrennliches Duo. Doch Popcorn polarisiert! Denn mindestens genauso viele empfinden das Rascheln und Knacken als großen Störfaktor beim Filmeschauen. Die, aber natürlich auch alle anderen, sind im Kino am Kocher, Aalens kleinem aber feinem Programmkino, bestens aufgehoben. Hier gibt es den Puffmais nämlich nicht. Für die eingefleischten Popcorn-Fans: Der Verzicht lohnt sich, denn fernab vom Popcorn-Tüten-Geraschel gibt es hier wahre Perlen der Filmkunst. Dazu Wein im Weinglas, Weizen im Weizenglas, Raum für Begegnungen – Wohnzimmer-Atmosphäre inklusive. „Andere Filme anders zeigen“, so lautet der Slogan, dem das Kino am Kocher-Team seit Anbeginn treu geblieben ist. In diesem Jahr feiert das ehrenamtlich betriebene Kino seinen 10. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

 

10 Jahre kulturelles und soziales Ereignis „Kino am Kocher“ in Aalen

Zum 10jährigen Jubiläum hat uns Gründungsvorstand Friedrich Erbacher das folgende Grusswort für unser Programmheft geschrieben. Leider mussten wir aus Platzgründen stark kürzen und haben nur eine kurze Fassung abgedruckt. Wir möchten Euch aber die vielen Erinnerungen aus der Entstehungsphase unseres Kinos nicht vorenthalten und veröffentlichen deshalb die Langversion hier im Internet.

    

10 Jahre kulturelles und soziales Ereignis „Kino am Kocher“ in Aalen ››