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Chinese zum Mitnehmen

Wenn es heißt »Da fliegt die Kuh!«, dann ist es in diesem Fall wörtlich zu nehmen, denn alles beginnt mit einer fliegenden Kuh. Roberto führt ein Eisenwarengeschäft in Buenos Aires und ist ähnlich verbohrt, wie die Schrauben, die er verkauft.

 

Ein notorischer Einzelgänger, der niemanden an sich heran lässt. Eines Tages platzt plötzlich der junge Chinese Jun in sein langweiliges Leben und krempelt es komplett um. Jun spricht kein Wort Spanisch, ist gleich nach seiner Ankunft in Argentinien ausgeraubt worden und somit unbedingt auf die Hilfe anderer angewiesen. Dass sich Roberto des vollkommen Hilflosen annimmt und diesen bei sich beherbergt, ist ein erstes kleines Wunder. Dass die beiden trotz der quasi nicht existenten Hilfsbereitschaft der chinesischen Botschaft eine Spur des Onkels finden, das zweite. Dass durch diese Begegnung Robertos freudloses und von Schrullen und Marotten geprägtes Dasein eine entscheidende Wendung erfährt, das dritte. Und dass ausgerechnet Roberto, der skurrile Geschichten aus den Zeitungen sammelt, mit dem tragischen Helden einer solchen Episode zusammentrifft, ist zwar mehr als unwahrscheinlich – aber andererseits: Ist das Leben nicht manchmal genauso?

 

Voller schrägem und hinterhältigem Witz und mit großer Leichtigkeit die unmöglichsten Lebensfäden zusammenspinnend?


Chinese zum Mitnehmen
Argentinien/Spanien 2011, 93 Min.
Regie: Sebastián Borensztein
Frei ab 12 Jahren

Mit Ricardo Darin
Publikumspreis bei der Berlinale 2011

Letzte Aktualisierung ( 08.10.12 )