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Der Albaner

Der Film schildert das Schicksal von Arben, einem jungen Mann, der in einem abgelegenen Dorf hoch in den albanischen Alpen lebt und sich in die patriarchalischen Strukturen fügt, die von Armut und Härte geprägt sind.

Aber wenn es um die Liebe zu Etleva geht, begehrt er auf. Gegen den Willen seines Vaters geht er nach Deutschland, um die 10 000 Euro zu verdienen, die die Familie der jungen Frau als Brautpreis verlangt. Es ist ein abenteuerliches und gefährliches Unterfangen. Der Zuschauer erlebt mit den Augen von Arben zwei Welten: Hier die weite Natur mit dem Gefühl der Heimat, dort die Enge und Kälte des fremden Landes, eingefangen in Bildern, die das Gefühl der Orientierungslosigkeit spiegeln. Dass der Film unter die Haut geht, liegt auch an der schauspielerischen Leistung von Nik Xhelilaj in der Titelrolle. Der albanische Nachwuchsdarsteller vereint jugendliche Unschuld und erwachsene Zielstrebigkeit. Für seine Rolle wurde er bei der Berlinale 2011 als einer von zehn »Europäischen Shooting Stars« ausgezeichnet. Solche Ehrungen werden dem kleinen Land nicht jeden Tag zuteil. In Albanien sind sie deshalb mächtig stolz auf ihn. 

 

 

Der Albaner
Albanien/D 2010, 104 Min.

Regie: Johannes Naber,

Frei ab 12 Jahren

Max Ophüls Preis 2011

Letzte Aktualisierung ( 08.10.12 )