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Warum Bodhi-Dharma in den Orient aufbrach

Nur noch drei Mönche leben in dem kleinen, abgeschiedenen Kloster in den koreanischen Bergen. Hyegok, der alte Zen-Meister, leitet mit liebevoller Strenge seine beiden Schüler auf den verschlungenen Pfaden der buddhistischen Lehre.

Kibong, der junge Mönch, befindet sich noch auf dem Weg zur Erleuchtung und zweifelt, ob er jemals dieses hohe Ziel erreichen wird. Immer noch quält ihn der Gedanke an die Familie, die er hilflos im Elend zurückgelassen hat. Haejin, der kleine Mönch, wurde vor Jahren von Hyegok als elternloses Kind auf den Berg gebracht. Der Alltag der drei Mönche wird geprägt vom Rhythmus der Jahreszeiten und von der sanften Monotonie der religiösen Rituale. Haejin macht im Umgang mit einem verletzten Vogel erste Erfahrungen mit Schmerz, Tod und Verlust. Als Hyegok stirbt, entscheidet sich Kibong für die Rückkehr in die Stadt. Haejin bleibt im Kloster zurück. Er hat intuitiv gefunden, wonach Kibong jahrelang verzweifelt suchte.

 

Goldener Leopard, Locarno; Preis der internationalen Filmkritik; Preis der Ökumenischen Jugend

Kooperation mit KEB-Katholische Erwachsenenbildung Bildungswerk Ostalbkreis e.V und Ostalb-spirituell

 

 

Warum Bodhi-Dharma in den Orient aufbrach

Südkorea 1989, 137 Min.
Regie: Bae Yong-kuan
Frei ab 6 Jahren

Letzte Aktualisierung ( 24.06.11 )