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Der Kleiderhaken. Die Schattenseiten des Freihandels in der globalen Bekleidungsindustrie

Die Dokumentation zeigt die Globalisierung der Bekleidungsindustrie und die damit verbundenen sozialen, ökologischen und ökonomischen Konsequenzen für die (ehemaligen) ArbeiterInnen und ihre Familien, die Umwelt und die regionalen Wirtschaftskreisläufe in den sog. Entwicklungsländern.

So werden mittlerweile 90 % unserer Kleidung in Niedriglohnfabriken – auch Maquiladoras genannt – hergestellt. Für Unternehmen wie Takko, adidas, C&A oder H&M sind die steuer- und zollbefreiten Industriezonen echte Produktionsoasen. Während die Auftraggeber Millionengewinne erzielen, bleiben für die ArbeiterInnen und den Staatshaushalt nur ein Bruchteil. Die Folge sind Kürzungen in den Gesundheits-, Sozial- und Bildungssystemen und zunehmende Verarmung.Weltweit kritisieren Organisationen die Arbeitsbedingungen in den Fabriken – ganz gleich ob in China, Rumänien oder wie in diesem Film in Honduras: Das Filmteam reiste 5 Monate durch Südmexiko und Mittelamerika, um existierende und geplante »Entwicklungsprojekte«, deren Auswirkungen auf Mensch und Natur sowie den
Widerstand zu dokumentieren. Für diesen Film begleitete es Organisationen und Betroffene, die Widerstand gegen Fremdbestimmung und Ausverkauf der Ressourcen leisten. Zudem interviewte es PolitikerInnen und Unternehmer. Auch die Rolle von deutschen Unternehmen und KonsumentInnen wird thematisiert.


Kooperation mit dem Weltladen Aalen
Einführung und Nachbesprechung mit dem Weltladen Aalen


Der Kleiderhaken. Die Schattenseiten des Freihandels in der globalen Bekleidungsindustrie

(Dokumentation)

Deutschland/Honduras 2006, 70 Min.

Regie: Dorit Siemers, Heiko Thiele
Frei ab 12 Jahren

Letzte Aktualisierung ( 24.06.11 )