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Konzeption Programmkino Aalen eG

5. Betriebskonzeption

Der Kinobetrieb wird bis auf weiteres rein ehrenamtlich organisiert.

 

Programm

Zweck und Gegenstand der Genossenschaft ist der Betrieb einer jedermann zugänglichen, nichtgewerblichen, Programmkinos, in der künstlerisch wertvolle oder in besonderem Masse informative Filme und andere Medien präsentiert werden.


Die Genossenschaft mietet zu diesem Zweck geeignete Räumlichkeiten in Aalen an. Im laufenden Betrieb werden neue und ältere Filme aus allen Kulturen und Kontinenten gezeigt, wobei besonderer Wert auf Filme gelegt wird, die das Verständnis für andere Kulturen, sowie das interkulturelle, friedliche und nachhaltige Zusammenleben von Menschen fördern.


Im laufenden Betrieb soll anknüpfend an die positiven Erfahrungen mit Kinoprojekt „Klappe, die Erste“ wöchentlich wechselnd ein ausgesuchter Film gezeigt werden. Dieser Film wird an vier Tagen wöchentlich zu unterschiedlichen Startzeiten vorgeführt. Zusätzlich sollen in absehbarer Zeit Sonderreihen und Sonderfilme dazukommen. (Regisseure, Gedenktage, Kurzfilme, Originalfilme, Kinderfilme)


Die Auswahl des Films und die Planung des Vorführprogramms obliegt der Programm-AG. Ergänzend zum wöchentlich wechselnden Kinoprogramm gibt es folgende Ideen für besondere Veranstaltungen:

  • Gemeinsame Veranstaltungen mit Kooperationspartnern, z.B. Volkshochschule, Schulen, Senioren, Kulturküche; AK Inländer-Ausländer, Aalener Filmakteure, Frauenbeauftragte... Für die Planung und Durchführung von Kooperationsveranstaltungen ist eine eigene Arbeitsgruppe und eine kostendeckende Finanzplanung erforderlich. Denkbar wären 3-4 Kooperationsveranstaltungen pro Jahr.
  • Nichtöffentliche Vorführungen z.B. nur für Mitglieder, in denen Filme nicht-gewerblich vorgeführt werden können.
  • Einen Experimentier-Termin im Monat an dem z.B. Originalfassungen, Autorenfilme, Kurzfilme etc. vorzustellen
  • Prominente und Nichtprominente stellen „ihren“ Lieblingsfilm vor und laden Freunde und Bekannte zur Vorführung ein...
Zu den Aufführungsveranstaltungen gehören nicht nur das Abspielen der Filme, sondern nach Möglichkeit auch einführende Referate, anschließende Aussprachen des Publikums und begleitende Materialien zur Vertiefung des Verständnisses. Bisherige Ideen dazu sind:
  • Langfassungen von Filmbesprechungen zugänglich machen, z.B. durch spezielle elektronische Newsletter, Handouts zum Film, Veröffentlichung auf der Homepage
  • Kurze Einführung am Anfang der Vorführung: Warum wurde dieser Film ausgewählt
  • Möglichkeit zum Nachgespräch bei Wein und Bier im Anschluss der Vorstellung
  • Auslage einschlägiger Filmzeitschriften und Filmliteratur, evt. Verkauf
  • Veranstaltungen mit Filmemachern, Regisseuren, SchauspielerInnen etc.


Weitere Aufgaben der Genossenschaft sind:

  • Förderung von Kunst und Kultur, speziell auf dem Sektor des Films.
  • Beratung anderer Institutionen, Gruppierungen und Personen in Fragen der audiovisuellen Medienarbeit.
  • Förderung der theoretischen und praktischen Arbeit der Mitglieder auf dem Gebiet des Films.
  • Kontaktpflege mit anderen „Kommunalen Kinos“ und auf dem Gebiet des Films Tätigen und
  • Zusammenarbeit mit diesen im Rahmen der eigenen Zielsetzung.

Die Genossenschaft strebt zur Erfüllung der vorgenannten Aufgaben und Zwecke eine regelmäßige Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen kommunalen Einrichtungen und Vereinen in Aalen wie z.B. Schulen, Volkshochschule, Theater, Stadtbibliothek, Kulturamt, Frauenbeauftragte, Städtepartnerschaftsvereine, Kulturküche, kulturelle- und Ausländervereine an.

 

 

Räume

Die Initiatoren sind angetreten, das Kino wieder in die Innenstadt zu holen. Es werden daher derzeit Räume gesucht, die innenstadtnah sind. Der Vorführsaal soll 60 bis 80 Zuschauer fassen und möglichst barrierefrei zugänglich sein. Weitere Anforderungen sind: Toiletten entsprechend der gesetzlichen Anforderungen, Stellplätze, Eingangs- und Gastrobereich, kleines Büro, Lagerraum, Vorführraum. Der Raum sollte langfristig zu mieten und mit den Einnahmen aus dem laufenden betrieb finanzierbar sein.

 

 

Finanzierung

Die Initiative für ein Kommunales Programmkino in Aalen hat binnen weniger Monate über 300 begeisterte Unterstützer in Aalen gefunden. Viele Aalener freuen sich auf eine Bereicherung des Bildungs- und Kulturangebots von Aalen und sind bereit sich dafür persönlich und finanziell zu engagieren. Die künftigen GenossInnen repräsentieren in der Finanzplanung etwa 2/3 der Zielgruppe. Sie finanzieren mit Ihren Einlagen die notwendigen Investitionen zum Start des Kinos und sichern durch ihren regelmäßigen Kinobesuch die Finanzierung des laufenden Betriebs. Die Genossen erhalten zunächst keine besonderen Rabatte. Eine Kommunale Förderung ist angefragt, aber noch nicht zugesagt. Hinzu kommen evt. Mittel der Filmförderung von Land und Bund.

 

 

Laufender Betrieb

Kino und Genossenschaft sollen bis auf weiteres rein ehrenamtlich geführt werden. Dazu bedarf es etwa 30 bis 50 Ehrenamtliche, die sich in unterschiedlicher zeitlicher Intensität engagieren. Das entspricht etwa 10-15% der Zahl der Mitglieder. Geplant ist, zusätzlich zu Vorstand und Aufsichtsrat, die bereits bestehenden drei Arbeitsgruppen „Öffentlichkeitsarbeit“, „Programm“ und „laufender Betrieb“ weiterzuführen. Für den eigentlichen Kinobetrieb sollen „Vorführteams“ von je 2-3 Personen gebildet werden. Diese Vorführteams erledigen alle Aufgaben, die an einem Vorführtermin zu erledigen sind: Aufschließen, Karten- und Gastroverkauf, Filmvorführen, Kartendokumentation, Reinigung, abschließen, Geld zur Bank bringen u.a.. Wenn jedes Team 14-täglich einmal zum Einsatz kommt bedarf es allein dafür 24 Ehrenamtliche. Weitere wichtige Aufgabenbereiche des laufenden Betriebs sind: Management der Filme (Entgegennahme, Weitersendung) , hausmeisterliche Betreuung, Einkauf, Reinigung, Entsorgung.

 

 

Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit wendet sich primär an drei Zielgruppen:


a) Genossen
Die Mitglieder der Genossenschaft werden regelmäßig über Angelegenheiten der Genossenschaft, insbesondere den Betrieb des Kinos und die finanzielle Situation der Genossenschaft informiert. Sie sollen zur Mitarbeit und zum regelmäßigen Kinobesuch motiviert werden. Eingesetzte Medien sind Rundbriefe per E-Mail und Schneckenpost. Ein wichtiges Medium ist auch die jährliche Einladung zur Generalversammlung.


b) Kinobesucher und Menschen, die es werden sollen

Die Kinobesucher und alle Menschen, die es werden sollen werden monatlich über das aktuelle Programm informiert. Weiterführende Informationen zu den gezeigten Filmen dienen der Filmbildung und motivieren zum Besuch der Filmvorführungen und Sonderveranstaltungen. Regelmäßige Kinobesucher, die noch nicht Mitglied sind, werden dafür geworben.
Geeignete Medien sind z.B. Filmtrailer als Vorfilm, Filmplakate, Aushänge im Schaukasten, Faltblätter und Kleinanzeigen. Elektronische Newsletter, der eigene Internetauftritt und redaktionelle Beiträge in der Tagespresse. Denkbar sind auch Ankündigungen in der Tagespresse, im XAVER, im VHS-Programm und im Städtischem Kulturkalender. Bei Kooperationsprojekten können auch die Medien der Kooperationspartner genutzt werden.

c) Unterstützer und Förderer
Ehrenamtliche, Förderer und Unterstützer erhalten regelmäßig Informationen über die laufende Arbeit, Schwerpunkte, Veranstaltungen, und besondere Erfolge um sie zur weiteren Förderung und Unterstützung zu motivieren. Mögliche Medien sind Rundbriefe per E-Mail und Schneckenpost sowie Pressemitteilungen an die Tagespresse.

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( 19.06.06 )