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Zwei halbe Leben sind kein Ganzes (OmU)

Der 18-jährige Özer lebt in Antakya und erinnert sich daran, schon einmal als Elektriker gearbeitet zu haben. Heute wäre er 39 Jahre alt und hätte eine Familie … wäre da nicht eine Mauer über ihm zusammengestürzt, die ihn unter sich begrub.

In »Zwei halbe Leben sind kein Ganzes« des deutsch-türkischen Regisseurs Servet Ahmet Golbol geht es um Reinkarnation. Der Autor und ­Filmemacher stammt selbst aus Antakya und porträtiert mit viel Ein­fühlungsvermögen vier Kinder und Jugendliche, die behaupten, schon einmal gelebt zu haben. Neben drei Kindern aus Antakya ist auch Soner Karaali aus Aalen im Film zu sehen.
Golbol wendet sich an die religiösen Oberhäupter der Stadt Antakya. Er spricht mit dem Patriarchen der Orthodoxen Kirche Antakyas, mit dem Imam der Sunnitischen Habib Neccar Moschee, dem Jüdischen Gemeindevorstand und mit einem der angesehensten Alevitischen Scheichs. Antakya spielt somit ebenfalls eine wichtige Rolle als friedlicher, magischer Ort, der durch seine Toleranz und Religionsvielfalt eng mit den Schicksalen der Kinder verbunden zu sein scheint.
Die hochemotionalen Geschichten der Kinder und Jugendlichen verlieren etwas an Schwere durch die berührenden Melodien von Quadro Nuevo.

Kooperation mit dem Antakya Aalen ­Kulturclub und dem ­Kulturamt der Stadt Aalen

 

Am 2. Juli (18.00 Uhr) stellt Servet Golbol seinen Film im Kino am Kocher vor. Anschließend steht er für Gespräche zur Verfügung.

 

 

Filmdaten auf einen Blick
Titel Zwei halbe Leben sind kein Ganzes
Land D
Jahr 2008
Regie Servet Ahmet Golbol
Länge 101 Min.
Sprachversion deutsch
FSK frei ab 6 Jahren



 

Letzte Aktualisierung ( 26.07.09 )