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Capernaum - Stadt der Hoffnung

Zain ist im Knast gelandet, weil er jemanden erstochen hat. Doch nun steht er als Kläger vor Gericht. Die Angeklagten: seine Eltern. Zain ist ungefähr 12 Jahre alt – schätzt man; der Junge hat keine Papiere und keiner weiß, wann er genau geboren wurde. Er verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf diese Welt gebracht haben, einen Ort voller Chaos und Wahnsinn, in dem Zain und all die anderen, denen wir in diesem Film begegnen, kaum eine Chance haben.
 

© sony classics

 

Die Familie lebt in Beirut unter schlimmsten Verhältnissen in einer kleinen, ranzigen Wohnung. Wie viele Kinder die Eltern haben, bleibt unklar. Es sind viele. Die kleinen wuseln in allen Ecken, das jüngste Kind ist mit einer Kette am Bein festgemacht, damit man es nicht die gesamte Zeit beobachten und hüten muss. Der Älteste ist Zain, ihm folgt seine geliebte Schwester Sahar (Haita Izam). Das dünne Mädchen mit den großen Augen ist kaum 11 Jahre alt, als die Eltern sie an ihren Vermieter verheiraten, um nicht aus der Wohnung zu fliegen. Verzweifelt läuft Zain davon. Nur mit einem Beutel voller Klamotten und drei gestohlenen Packungen Instant-Nudeln.

 

»Ich kenne keinen anderen Film, aus dem man nach so viel Trostlosigkeit mit so viel Hoffnung das Kino verlässt. Unbedingt sehenswert!«

 

 

Capernaum – Stadt der Hoffnung
Libanon/F/USA 2018,126 Min.

Regie Nadine Labaki

Frei ab 12 Jahren

Mit Nadine Labaki

Letzte Aktualisierung ( 27.02.19 )