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Die göttliche Ordnung

Das Wahlrecht für Frauen wurde in der Schweiz erst im Jahr 1971 – in Worten: neunzehnhunderteinundsiebzig!!! – eingeführt. In der schönen Schweiz scheint Anfang der 1970er Jahre die Welt noch in Ordnung. Während andernorts die 68er-Bewegung für Frieden, Frauenrechte und die sexuelle Revolution auf die Straßen geht, hält man all diese Dinge in den meisten Kantonen der Alpenrepublik für Teufelswerk.

 

© alamode

 

Hier herrscht noch der Mann nahezu uneingeschränkt über die Familie und das Dorf. Er geht arbeiten und bringt das Geld nach Hause. Frauen kümmern sich dagegen wie selbstverständlich um den Haushalt und die Erziehung der Kinder. Gegen diese gesellschaftlichen Normen hat die zweifache Mutter Nora (Marie Leuenberger) nie laut rebelliert. Stattdessen versuchte sie immer, es ihrem Mann Hans (Max Simonischek) und auch allen anderen Recht zu machen. Als jedoch eine Abstimmung über die Einführung des Frauenwahlrechts ansteht, wird ihr plötzlich die Ungerechtigkeit dieses streng patriarchalischen Systems bewusst. Nora beschließt, in ihrem Dorf den Wahlkampf zu organisieren und sich aktiv für die Gleichberechtigung einzusetzen. Ihr Mann ahnt von all dem zunächst nichts …

 

Kooperation mit dem Büro für Chancen gleichheit und der VHS Aalen im Rahmen des Internationalen Frauentags

 

 

Die göttliche Ordnung

CH 2016, 97 Min.

Regie Petra Volpe

Mit Marie Leuenberger, Max Simonischek

Frei ab 12 Jahren

Letzte Aktualisierung ( 18.02.19 )