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Nanouk

Wie lebt es sich im ewigen Eis – und wie verändert sich das Leben, wenn die Ewigkeit endet? Der Film entführt uns in die atemberaubend schöne, aber lebensfeindliche Welt der UreinwohnerInnen des russischen Jakutiens. Das Leben von Sedna und Nanouk, den beiden Alten in ihrer einsamen Hütte, besteht aus Jagen und Fischen in der stillen Einöde, die nur selten von erlegbarem Wild bevölkert ist.
 

© neue visionen

 

Dafür brechen immer wieder Schneestürme über die wackelige Behausung herein. Die elementaren Schwingungen der Natur bestimmen den Rhythmus des Lebens der Inuit hier seit Jahrhunderten. Die Tochter Agá hat die Familie im Streit verlassen und lebt inzwischen in der Stadt. Nanouk will sie noch einmal sprechen. Den Weg aus der Wildnis in die für ihn besonders fremde urbane Steinwüste anzutreten, bedeutet alles aufzugeben, was er kennt. Ein Film, der von der Poesie und der Schönheit der Landschaft Nordsibiriens lebt, vor der die Menschen und ihr kleines Leben hilflos und fast nur geduldet wirken.

 

Gewinner beim diesjährigen Sarajevo International Film Festival 

 

Nanouk
Bulgarien/D/F 2018, 97 Min.

Regie Milko Lazarov

Frei ab 6 Jahren

Mit Mikhail Aprosimov, Feodosia Ivanova, Sergei Egorov, Galina Tikhonova, Afanasiy Kylaev

Letzte Aktualisierung ( 17.12.18 )