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Kino am Kocher zieht bald um

Ab 3. März wird das Programmkino von der Schleifbrückenstraße in die „Rosa Villa“ umquartiert. Starttermin dort mit Filmstars ist am Freitag, 23. März.

Von Cordula Weinke, Schwäbische Post, Samstag, 27. Januar 2018 

In der „Rosa Villa“ beim Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) sind seit Wochen viele ehrenamtliche Helfer zugange. Der Grund: Ab Samstag, 3. März, wird das „Kino am Kocher“ von der Schleifbrückenstraße in das historische Backsteingebäude an der Ecke Turnstraße/Curfeßstraße umziehen.

 

„Am Freitag, 23. März, planen wir in unserem neuen Domizil in der Rosa Villa die erste Filmvorführung“, erzählt Juliane „Jule“ Hoffmann, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und Programmgestaltung des genossenschaftlich geführten Kinos. „Eine ganz tolle Sache“ sei zur Eröffnung geplant. Noch vor seinem Bundesstart komme der Film „Blanka“ in das Aalener Programmkino. „Mit seinen Filmemachern“, betont Hoffmann. Die seien dann auf dem Weg zum Kikife (Kinderkinofestival) nach Schwäbisch Gmünd, um dort den „Internationalen Kinder- und Jugendfilmpreis“ entgegenzunehmen. „Das passt haargenau zu unserem Eröffnungstermin“, freut sich Hoffmann.

Der Umzug des „Kino am Kocher“ in die „Rosa Villa“ wird eine Interimslösung sein. Denn der Kinobetrieb soll in etwa drei Jahren ein wichtiger Bestandteil des künftigen Kulturbahnhofs werden. Bis dahin kann das Programmkino jedoch nicht in der Schleifbrückenstraße bleiben (wir berichteten).

 

 

Bar bekommt neuen Namen

 

„Natürlich müssen wir in unserem Ausweichquartier in der Villa einiges improvisieren“, sagt Jürgen Schwarz, Mitglied im Kino-Vorstand und Betreiber der „Bar am Venushafen“. „Aber wir bringen den Geist und einige Utensilien aus der Schleifbrückenstraße mit.“ Dazu zähle das „berühmte rote Fenster“ vor dem Kassenraum. Christine „Chrissi“ Schaal habe außerdem die Wände des alten „Kino am Kocher“ abfotografiert, um sie in großen Bildern an den Wänden der Villa aufzuhängen. Auch der Name „Kino am Kocher“ könne bestehen bleiben.

Die „Bar am Venushafen“ werde allerdings Geschichte. „Die Nachfolgerin wird 'Filmbar 42' heißen“, verrät Schwarz. Der Film „Per Anhalter durch die Galaxis“, bei dem die „42“ die Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ gibt, habe ihn dazu animiert.

Dr. Jan Lugtenburg, Sprecher des Kino-Aufsichtsrats, und Juliane Hoffmann berichten von den Umbauarbeiten. Das Grobe sei demnächst geschafft. „Dann haben wir noch genügend Zeit für die Feinarbeiten“, erklärt Lugtenburg. Der Aufsichtsratssprecher sei seit Wochen ständig in Aktion, lobt Hoffmann. Insgesamt hätten sich 44 Menschen ehrenamtlich beteiligt, auch zwei Männer aus Syrien.

Ganz wichtig sei außerdem: „Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sowie Schulleiter Hatscher und seinem THG-Team läuft prima.“ Gerne könne die Schule künftig tagsüber die Kinoräume nutzen.

 

 

Abschlussfilmabend im „Kino am Kocher“ in der Schleifbrückenstraße

 

Abschlussfilmabend im „Kino am Kocher“ in der Schleifbrückenstraße ist am Mittwoch, 28. Februar. Dann soll der Stummfilm „Nosferatu“ (1922) auf die Leinwand kommen, am Piano begleitet von Stefan „Gö“ Rettenmaier.


 

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Schwäbische Post, 27. Januar 2018 (PDF-Dokument)
 

 

  

Letzte Aktualisierung ( 15.02.18 )