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Dancing in Jaffa (OmU) SONDERVORSTELLUNG

Da ist er wieder – Pierre Dulaine, der charismatische Tanzlehrer, der schon in der Ballroom-Schmonzette Dance! kleine Kinder aus unterprivilegierten Familien zum miteinander Tanzen gebracht hat. Und wie dieser Film und diverse andere, die ihm inhaltlich folgten, gezeigt haben – Tanzen formt nicht nur den Charakter, sondern auch das Selbstbewusstsein.

 

© filmagentinnen

 

Was bisher nicht klar war, ist, dass Dulaine trotz des französisch anmutenden Namens eigentlich ein Palästinenser ist, der, man wird es schon ahnen, in Jaffa geboren wurde. Und hier schließt sich nicht nur der Kreis, sondern erklärt sich auch der Titel des Filmes – Pierre geht nach Jaffa, um dort seine berühmten Tanzkurse für Kinder zu geben. Der Clou an der Sache: Er will versuchen, durch Rumba, Merengue und Tango palästinensische Israelis und jüdische Israelis miteinander zu verbinden. Dass er dabei erstmal auf Widerstand und Misstrauen stößt, ist klar. Weder wollen die jüdischen Kinder die arabischen auch nur berühren, noch können sich die muslimischen Kinder erlauben, dem andern Geschlecht so nahe zu kommen.

 

 

Dancing in Jaffa (OmU)
USA/Israel 2013, 90 Min.
Regie: Hilla Medalia,
FSK o. A.
Mit Pierre Dulaine, Yvonne Marceau, Alaa Bubali

Letzte Aktualisierung ( 22.08.14 )