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Inside Llewyn Davis

1961 betrat ein junger Folk-Musiker namens Bob Dylan die Szene im New Yorker Greenwich Village. Der Sänger-Songwriter mit der ungewöhnlichen nasalen Stimme, die nicht so klingt, als sei sie überhaupt fürs Singen geschaffen, startete bekanntlich eine Weltkarriere und hat bereits Filmemacher wie Martin Scorses (»No Direction Home«) und Todd Haynes (»I’m Not There«) beschäftigt.

 

© sudiocanal

 

Auch die Regie-Brüder Joel und Ethan Coen sind bekennende Dylan-Jünger, aber in ihrer subtilen Tragikomödie »Inside Llewyn Davis«, mit der sie ein liebevoll-lakonisches Porträt der New Yorker Folkszene zu Beginn der 1960er zeichnen, spielt der spätere Superstar nur beim Schlussgag eine Rolle. Die querköpfigen Coens, die mit ihrem eigenwillig-betörenden »O Brother, Where Art Thou?« bereits der traditionellen Folk-Musik huldigten, erzählen wie gewohnt lieber von der Kehrseite der Medaille und widmen sich einem Gescheiterten, einem fiktiven Außenseiter, der seinen eigenen Kampf gegen die Welt ausficht.

Der bei den 66. Filmfestspielen in Cannes im Wettbewerb uraufgeführte »Inside Llewyn Davis« ist eine superb gespielte, subtil inszenierte und atmosphärisch brillante Charakter- und Milieustudie voller Zeitkolorit.

 

 

Inside Llewyn Davis
USA 2013, 105 Min.
Regie: Ethan Coen, Joel Coen
Frei ab 6 Jahren
Mit Oscar Isaac, John Goodman, Justin Timberlake, Carey Mulligan, Alex Karpovsky, Adam Driver

Letzte Aktualisierung ( 22.08.14 )