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Die andere Heimat

Mit »Die andere Heimat« ist Edgar Reitz (81) nach seiner unendlich breit angelegten »Heimat«-Trilogie noch einmal ein grandioses Alterswerk gelungen. 

 

 © Concorde

 

Auch hier steht die Schabbacher Familie Simon im Mittelpunkt. Doch das zentrale Thema ist gerade die Abwesenheit des Heimatgefühls, denn den Helden der Geschichte zieht es in die Ferne. Mitte des 19. Jahrhunderts leiden die Bewohner des Hunsrück unter Armut und Hunger. Aber es ist weniger die Flucht vor der Not, die Jakob Simon antreibt, sondern der Sog des Fremden. Statt seinem Vater in der Schmiede zur Hand zu gehen, steckt er die Nase in ein Buch nach dem anderen, um die Stammessprachen Südamerikas zu erlernen.

 

Aufgrund der extremen Überlänge haben wir uns entschlossen, »Die andere Heimat« als Gesamtpaket anzubieten, mit einem Imbiss in der notwendigen Pause. Als Familienmitglied der Simons, nachdem er in Heimat 1 und 3 »dat Ernstche« spielen durfte, den zweiten Sohn der Maria Simon (geb. 1900), ist unser Programmgruppenmitglied Michael Kausch natürlich zur Premiere nach Simmern/Hunsrück gefahren.

 

»Ich freue mich sehr, dieses monumentale Werk auch in unserem kleinen Kino noch einmal sehen zu können, und ich stehe liebend gerne für alle interessierten Fragen zur Verfügung.« (Michael Kausch)

 

 

Die andere Heimat

D 2013, 220 Min.

Regie Edgar Reitz

Frei ab 6 Jahren

Mit Marita Breuer, Jan Schneider, Maximilian Scheidt, Julia Prochnow, ­Mélanie Fouché, Konstantin Buchholz

Letzte Aktualisierung ( 22.08.14 )