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Frances Ha

Aus Noah Baumbachs neuem Film geht man mit diesem debilen Lächeln, das man nur hat, wenn man sich mal wieder heillos in jemanden verknallt hat. Nahezu unmöglich, sich nicht in Frances Ha (Greta Gerwig) zu verlieben.

© MFA Film

 

Ein Film mit eingebautem Frühlingsgefühl. Sie ist eine von diesen sonderbaren Frauenfiguren, weitab von Diven, Celebrities und Models, die uns sonst immer entgegen geworfen werden. Frances (oder Greta?) läuft wie ein Bauer und ist gleichzeitig Ballerina. Sie hat einen Rücken wie ein Bauarbeiter, redet viel zu viel und viel zu schnell und sagt meist das Falsche. Ihr Leben ist ein einziges Chaos, aber all das macht sie nicht zu einer dieser neuen manischen Frauenfiguren, die eigentlich in eine Therapie und nicht auf die Leinwand gehören. Obwohl hier eindeutig viel Humor – ein sehr subtiler und an Woody Allen erinnernder – vorhanden ist, so spielt sich all dies an einer Oberfläche ab, die vor allem an die Nouvelle Vague Filme der 1960er Jahre erinnern.
Der Film ist schwarz/weiß und jedes Bild enthält eine melancholische Erinnerung an früheres Kino, an New York zu Woody Allens Anfangszeiten, an die jungen Wilden aus Truffauts Filmen, die Paris unsicher machten.

 

 

 

Frances Ha
USA 2012, 86 Min.

Regie: Noah Baumbach

Frei ab 6 Jahren

Mit Greta Gerwig, Michael Esper, Adam Driver, Mickey Summer, Michael Zegan

Letzte Aktualisierung ( 22.08.14 )