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Tango Libre

Jean-Christophe, von allen nur »JC« genannt, erfüllt beruflich wie privat alle erforderlichen Charaktereigenschaften eines Gefängniswärters. Unter ständiger Selbstkontrolle bewegt er sich lautlos und kaum wahrnehmbar wie ein Schatten durch die Gefängnisräume. JC ist der klassische Einzelgänger. Auch der wöchentliche Tangokurs ändert daran nichts.

 

© 24 Bilder

 

Er tanzt, übt und strebt dabei doch nur technische Perfektion an – bis Alice auftaucht, eine attraktive Frau, der es nach dem ersten gemeinsamen Tanz gelingt, ihn aus seiner selbst erbauten Zelle zu locken. Alice zieht JC in einen Wirbel aus Leidenschaft und Eifersucht, aus dem sich ein Machtkampf unter Männern um die Gunst des Objekts der Begierde, um Alice, entspinnt. Denn noch zwei Männer kämpfen um ihre Gunst. JC muss sie sich teilen mit Ehemann Fernand und dem Geliebten Dominic. Dem Wechselspiel der Gefühle und Eifersüchteleien, das sich um Alice herum entwickelt, wird im Tango Ausdruck verliehen. Und so kommt es, dass der Tango schließlich die Grenze zwischen Innen- und Außenwelt verwischt.


Die Geschichte und die Stilistik des Films fügen sich wunderbar leicht und natürlich zusammen zu einem Film, der Spaß macht und auf fast schon schwebende Weise unterhält. (Paul Colmar für Kino-Zeit)


Tango Libre
F/Belgien/Luxembourg 2012, 105 Min.
Regie: Frédéric Fonteyne
Frei ab 12 Jahren
Spezialpreis der Jury in Venedig

Letzte Aktualisierung ( 22.08.14 )