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Hitchcock

Erfolge machen glücklich? Nicht unbedingt. Gerade Filmregisseure bedauern es oft zutiefst, nicht das inszenieren zu dürfen, was sie wirklich wollen, sondern was gewünscht wird. 

Der Master of Suspense hatte 1959 mit dem lässigen Actionfilm »Der unsichtbare Dritte« gerade einen Kassenhit gelandet und sehnte sich nach Abwechslung. Wie es dann zu Psycho kam, erzählt diese vergnügliche Film-im-Film-Komödie. Als ihm Robert Blochs Buch »Psycho« über den Killer, der unter dem Namen Norman Bates mordet, in die Hände fällt, ist der Fall klar: Hitchcock, den es schon lange danach gelüstet, sein Publikum endlich wieder zu schocken, will den Horrorroman verfilmen. Nur weigern sich alle Studiobosse, dem Altmeister für so ein brutales, kompromissloses Werk Geld zu geben. Kurzentschlossen finanziert er seinen Film selbst, auch wenn er sich dafür verschulden muss. Wenig begeistert von dieser Idee und auch von Hitchcocks Faible für jüngere Schauspielerinnen ist seine Frau Alma, die sich daraufhin dem Drehbuchautoren Whitfield Cook zuwendet. Erst spät dämmert es ihrem Mann, dass nicht nur der eigene Film immer mehr Probleme macht, sondern auch seine Ehe vor dem Aus steht.
 

Hitchcock
USA 2013, 98 Min.
Regie Sacha Gervasi
Frei ab 12 Jahren
Mit Anthony Hopkins, Helen ­Mirren, ­Scarlett Johannson, Jessica Biel, Toni Colette 
Letzte Aktualisierung ( 11.09.13 )