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Inuk

Die Hauptstadt Nuuk, in der der halbwüchsige Inuk nach dem Ertrinkungstod seines Vaters allein mit seiner Mutter lebt, enthält alle negativen Eigenschaften, die eine Stadt bieten kann. 
Hier streunt Inuk umher, wenn sich die Mutter daheim mit ihren Nachbarn betrinkt. Irgendwann schläft er in einem Auto am Hafen ein, die Jugendbehörde greift ihn auf und schickt ihn aufgrund der mangelnden häuslichen Fürsorge in ein Jugendheim hoch im Norden. Als Therapie soll er mit den Robbenjägern auf Jagd gehen. Zunächst recht widerwillig nimmt sich der Jäger Ikuma des verschlossenen Jungen an, lehrt ihn einen Hundeschlitten zu führen und aus großer Distanz zu schießen. Die zwei nähern sich einander vorsichtig an, nehmen dadurch aber auch schmerzhaft wahr, was ihnen die letzten Jahre fehlte: Für Inuk der Vater, für Ikuma der weggezogene Sohn. Gleichzeitig müssen sie ihre Existenz in dieser menschenleeren Landschaft sichern. 
Manche Filme ziehen einen vollständig in ferne Lebenswelten hinein, »Inuk« gehört absolut dazu. In großartigen Bildern erzählt er die Geschichte eines jungen Grönländers auf der Suche nach seinem Platz im Leben. 
 
 
Inuk
F/Grönland 2010, 90 Min.
Regie Mike Magidson
Frei ab 12 Jahren  
Letzte Aktualisierung ( 11.09.13 )