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Oh Boy

Niko ist Ende zwanzig und hat vor einiger Zeit sein Studium geschmissen. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet schlaflos durch die Straßen von Berlin, seiner Stadt – und wundert sich über die Menschen seiner Umgebung. Niko ist ein Flaneur und Zuhörer, dem die Menschen ihre Geschichten erzählen.

Mit stiller Neugier beobachtet er sie bei der Bewältigung des täglichen Lebens. Bis zu diesem turbulenten Tag: Seine Freundin zieht einen Schlussstrich, sein Vater dreht ihm den Geldhahn zu und ein Psychologe attestiert ihm »emotionale Unausgeglichenheit«. Eine sonderbare Schönheit namens Julika konfrontiert ihn mit den Wunden der gemeinsamen Vergangenheit, sein neuer Nachbar schüttet ihm bei Schnaps und Buletten sein Herz aus, und in der ganzen Stadt scheint es keinen »normalen« Kaffee mehr zu geben. Sollte Niko nach diesem Tag wirklich seine »Komfortzone« verlassen und sein Leben ändern? Kriegt er am Ende vielleicht Julika? Und sogar die heißersehnte Tasse Kaffee?

Wunderbare Schauspieler in einem wahrhaftigen Film und – Berlin, wie es leibt und lebt.


Oh Boy
Deutschland 2012, 87 Min.
Regie: Jan Ole Gerster
Frei ab 12 Jahren

Mit Tom Schilling, Friederike Kempter, Justus von Dohnány, Michael Gwisdek, Ulrich Noethen
Diverse Auszeichnungen

Letzte Aktualisierung ( 11.09.13 )