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Das Schwein von Gaza

Was haben Palästinenser und Israelis gemeinsam? Richtig, beide essen kein Schweinefleisch.

Das könnte doch der Anfang einer Art Völkerverständigung werden, dachte sich der französische Regisseur Silvain Estibal. Er zauberte aus der Idee mit dem Schwein eine herzerwärmende Geschichte, die als wunderbar verrückte Komödie funktioniert, ohne die reale Absurdität des israelisch-palästinensischen Konflikts zu verharmlosen. Der Fischer Jafaar lebt im Gazastreifen und betet jeden Tag darum, dass ihm endlich mal wieder ein großer Fisch ins Netz geht. Als ihm eines Tages jedoch ein lebendiges Schwein aus dem Netz entgegenblickt, traut Jafaar seinen Augen nicht. Doch was soll er mit dem Schwein machen? Die Tiere gelten als unrein und niemand will es kaufen. Je mehr Jafaar versucht, das Schwein loszuwerden, desto mehr Verwendungsmöglichkeiten tun sich auf. So gerät Jafaar an Yelena, eine russisch-jüdische Siedlerin. Auch sie weiß sich mit dem Schweineverbot zu helfen. Indem sie die Tiere auf Holzbrettern hält und somit verhindert, dass sie israelischen Boden betreten, was streng tabu wäre. Yelena ist durchaus an einem männlichen Schwein interessiert. Genauer gesagt, nicht an dem Tier an sich, sondern an seinem Samen. Am Ende bringt das Schwein Jafaar doch Glück.

 

 

Das Schwein von Gaza
D/F/B 2011, 98 Min.

Regie Sylvain Estibal

Frei ab 6 Jahren

Mit Ulrich Tukur, César für den besten Debütfilm

Letzte Aktualisierung ( 05.03.13 )