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Murer - Anatomie eines Prozesses

Nicht um ein weiteres Verbrechen der Nazis geht es in Christian Froschs Gerichtsfilm »Murer – Anatomie eines Prozesses«, sondern um die Psyche und das Selbstverständnis der österreichischen Nation. Der Prozess gegen den SS-Mann Franz Murer, der 1963 trotz erdrückender Beweise freigesprochen wurde, ist dabei nur Aufhänger für eine scharfe Sezierung des österreichischen Wesens.

 

© ricardo vas palma

 

Österreich im Jahr 1963: Franz Murer (Karl Fischer), ein angesehener Lokalpolitiker und Großbauer steht vor Gericht, weil er von 1941 bis1943 schwere Kriegsverbrechen begangen hat und als »Schlächter von Vilnius« zahlreiche Juden in der litauischen Hauptstadt ermorden ließ. Verantwortlich dafür, dass sich Murer nun doch noch vor Gericht für seine Taten rechtfertigen muss, ist der Holocaust-Überlebende Simon Wiesenthal (Karl Markovics), doch seine Aussagen und die zahlreicher anderer Überlebender der Shoah reichen nicht aus, um eine Verurteilung zu erwirken, weil die Politik endlich mit der Nazi-Vergangenheit abschließen will. Murer wird trotz erdrückender Beweislage freigesprochen.

 

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

 

 

Murer - Anatomie eines Prozesses
Österreich/Luxemburg 2018, , 137 Min.

Regie Christian Frosch

Frei ab 6 Jahren 

Mit Karl Fischer, Karl Markovics, Alexander E. Fennon, Ursula Ofner-Scribano, Melita Jurisic

Spieltermine / Reservierung
Letzte Aktualisierung ( 17.12.18 )