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FILMTIPP – Junges Licht

In seinem neuen Heimatfilm „Junges Licht“ erzählt Adolf Winkelmann das Ruhrgebiet der 60er Jahre aus der Perspektive eines heranwachsenden Arbeitersohns. Zugleich legt Winkelmann den Mythos ‚Bergbau‘ frei und wagt einen authentischen Blick in die schmutzige Welt der stolzen Bergleute unter Tage, die mit ihrer harten Arbeit das Wirtschaftswunder ermöglichten. Mit außergewöhnlicher Bildgewalt fängt „Junges Licht“ die Poesie des gleichnamigen Romans von Ralf Rothmann ein.

Die 60er-Jahre, ein Sommer im Ruhrgebiet. Der Krieg ist vorbei. Das Ruhrgebiet sorgt mit Kohle und Stahl für das Wirtschaftswunder und den Fortschritt der gesamten Republik. Während die Männer unter Tage malochen, vertreiben sich die Jungen ihre Zeit mit Zigaretten, Bier und Obszönitäten. Doch der 12-jährige Julian ist anders. Er kümmert sich liebevoll um seine kleine Schwester, schmiert Brote für seinen Vater und dient sonntags in der Messe. Mit Neugier beobachtet er, was um ihn herum geschieht. Besonders angetan hat es ihm die frühreife Nachbarstochter Marusha, die jedoch nicht nur den Jungen fasziniert. Als sich die latente erotische Spannung an einem heißen Sommertag plötzlich entlädt, gerät das Leben von Julian und seiner Familie aus der Bahn. Daraufhin packt er seine Sachen, läuft von zu Hause weg und vertraut sich dem Pfarrer an. Aber kann man überhaupt die Sünden eines anderen beichten?


„Junges Licht“ läuft am Freitag 26.08. (20 Uhr), Samstag 27.08. (20 Uhr), Dienstag 30.08. (20 Uhr), Donnerstag 01.09. (20 Uhr), Freitag 02.09. (22:30 Uhr), Sonntag 04.09. (20 Uhr) und am Montag 05.09. (19 Uhr). Bitte rechtzeitig reservieren!
 

FILMTIPP – Nur Fliegen ist schöner

Die charmante französische Sommerkomödie mit einem Hauch Liberté toujours erzählt augenzwinkernd und mit leichter Melancholie von einer etwas anderen Midlife-Crisis. 


Der Mittfünfziger Michel steckt in seiner täglichen Routine fest. Nach der Arbeit, wenn er auf sein Motorrad steigt, träumt er von einem anderen Leben. Wie gerne würde er in einer Propellermaschine durch den Abendhimmel schweben, hätte er nur nicht solche Flugangst. Als Michel eines Tages auf das Foto eines Kajaks stößt, ist es Liebe auf den ersten Blick! Ein Klick, und ein Grand Raid 416 liegt im virtuellen Einkaufskorb. Ganze Nachmittage verbringt er fortan auf der Dachterrasse in seinem neuen Gefährt und träumt vom großen Abenteuer. Seine Frau Rachelle jedoch setzt den Trockenübungen ein Ende und ihren Mann an einem Fluss aus. Weit kommt er allerdings nicht: Schon bei seiner ersten Rast strandet Michel im Ausflugslokal der schönen Laetitia und taucht ein in eine Idylle, die geprägt ist von sommerlicher Unbeschwertheit, Sinnlichkeit und eisgekühltem Absinth …

 

 

„Nur Fliegen ist schöner“ läuft am Freitag 19.08. (20 Uhr), Samstag 20.08. (20 Uhr), Dienstag 23.08. (20 Uhr), Donnerstag 25.08. (20 Uhr), Freitag 26.08. (22:30 Uhr), Sonntag 28.08. (20 Uhr) und am Montag 29.08. (19 Uhr). Bitte rechtzeitig reservieren!


 

Im Portrait – 10 Jahre Kino am Kocher

Kino und Popcorn – das ist für viele ein unzertrennliches Duo. Doch Popcorn polarisiert! Denn mindestens genauso viele empfinden das Rascheln und Knacken als großen Störfaktor beim Filmeschauen. Die, aber natürlich auch alle anderen, sind im Kino am Kocher, Aalens kleinem aber feinem Programmkino, bestens aufgehoben. Hier gibt es den Puffmais nämlich nicht. Für die eingefleischten Popcorn-Fans: Der Verzicht lohnt sich, denn fernab vom Popcorn-Tüten-Geraschel gibt es hier wahre Perlen der Filmkunst. Dazu Wein im Weinglas, Weizen im Weizenglas, Raum für Begegnungen – Wohnzimmer-Atmosphäre inklusive. „Andere Filme anders zeigen“, so lautet der Slogan, dem das Kino am Kocher-Team seit Anbeginn treu geblieben ist. In diesem Jahr feiert das ehrenamtlich betriebene Kino seinen 10. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

 

10 Jahre kulturelles und soziales Ereignis „Kino am Kocher“ in Aalen

Zum 10jährigen Jubiläum hat uns Gründungsvorstand Friedrich Erbacher das folgende Grusswort für unser Programmheft geschrieben. Leider mussten wir aus Platzgründen stark kürzen und haben nur eine kurze Fassung abgedruckt. Wir möchten Euch aber die vielen Erinnerungen aus der Entstehungsphase unseres Kinos nicht vorenthalten und veröffentlichen deshalb die Langversion hier im Internet.

    

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Information zur Situation der Programmkino Aalen eG

Zu dem Bericht im Lokalteil der Schwäbischen Post vom 21.12.2015 mit der Überschrift „Große Pläne ums kleine Kino“ möchten wir, Vorstand und Aufsichtsrat der Programmkino Aalen eG, wie folgt Stellung nehmen:
In der Generalversammlung 2014 wurde u.a. auch von OB Rentschler der Genossenschaft dargelegt, wie die Zukunft des Kino am Kocher aussehen kann: Weiterführung des Spielbetriebs am jetzigen Standort in der Schleifbrückenstraße bis zum Umzug in den Kulturbahnhof auf dem Stadtoval. Dieses Konzept wurde in der Generalversammlung 2015 bestätigt und gilt auch weiterhin.

    

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