Das ehrenamtliche
Kino in Aalen
In eigener Sache
Liebe Kino-Freunde,neulich hat uns jemand von auswärts im Kino am Kocher besucht. Wie immer große Freude, großes Erstaunen und man war schwer beeindruckt über unser kleines, ehrenamtlich betriebenes Kino. Vor allem war große Erleichterung zu spüren … ein Programmkino gottseidank, hatte man doch angesichts der Lage unseres Kinos und der weithin sichtbaren Leuchtschrift etwas ganz Anderes vermutet, ein Kino, das auch mit »P« anfängt, aber dann anders weitergeht. Und dazu noch eine Gaststätte mit dem Namen »Bar am Venushafen«, das lässt schnell die Gedanken auf Abwege kommen.
Film ab! … Oh, wir sind zu spät …?
Ich bin eine von den netten Damen und Herren, die im Kino am Kocher ehrenamtlich Kinokarten verkaufen. Meistens macht mir das viel Spaß – hier ein freundliches Lächeln, da ein nettes Schwätzchen, eine persönliche Meinung zum laufenden Film, ein Hinweis auf eine Veranstaltung am nächsten Donnerstag … Und dann ist es acht Uhr.Gedanken von Michael Kausch
Liebe KinobesucherInnen,
als ich vor guten drei Jahren – nicht ganz aus freien Stücken – nach Aalen zog, war ich als frei schaffender Schauspieler und eingefleischter Cineast glücklich, auch hier ein Kino zu entdecken, in dem ich nicht nur jede Menge anspruchsvoller Filme sehen, sondern mich auch noch aktiv an der Gestaltung »meines« Programms beteiligen konnte!
Neuer alter Vorstand und neuer alter Aufsichtsrat ...
Am 20. Juli fand die diesjährige Mitgliederversammlung unserer Genossenschaft »Programmkino Aalen eG« im Kino statt. Es kamen von unseren insgesamt über 500 Mitgliedern 35 Genossinnen und Genossen, um über die weitere Zukunft unseres Kinos abzustimmen. Übrigens, in diesem Zusammenhang, bitten wir darum, dass uns Wohnsitzänderungen mitgeteilt werden. Es sind wieder rund 50 Einladungsschreiben mit dem Vermerk »unbekannt verzogen« zurückgesandt worden. Es ist sehr mühsam, die neuen Adressen festzustellen. Wir hätten uns dann auch mehr Teilnehmer bei der Mitgliederversammlung gewünscht, aber sei`s drum, dafür wurde die Tagesordnung in rekordverdächtiger Schnelle abgearbeitet.
Warum zeigen wir eigentlich Dokumentarfilme?
Bei Umfragen und Gesprächen mit Kinobesuchern bekommen wir immer wieder zu hören, dass Dokumentarfilme wichtig und richtig sind, aber in der Realität kommen einfach zu wenige Besucher in unsere entsprechenden Vorstellungen. Deswegen überlegen wir uns jedes Mal in der Programmgruppe, ob wir für einen wichtigen Dokumentarfilm einen
sehenswerten Spielfilm »opfern« wollen.
Programmtipp aus dem aktuellen Programmheft
China Blue
USA 2005, 88 Minuten
In Kooperation mit dem BUND
E i n t r i t t f r e i !
Mi 25.01.2012, 20 Uhr
Wer stellt unsere Kleidung her? Wer trägt die Kosten für Discountkleidung zum kleinen Preis? Wie sieht eine Kleidungsfabrik von innen aus?


