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FILMTIPP – Schrotten!

Trockener Witz, skurrile Typen, ein Schrottplatz in der Provinz als letzter Hort von Freiheit und familiärer Solidarität. Max Zähles Kinodebüt bedient sich der klassischen Zutaten einer Außenseiterkomödie, erzählt von zwei zerstrittenen Brüdern, die sich zum heldenhaften Kampf gegen raffgierige Bösewichte wieder versöhnen, und zaubert daraus ein ironisch funkelndes Gaunerstück. (Süddeutsche Zeitung) 

Mirko Talhammer (Lucas Gregorowicz) ist fassungslos, als zwei sonderbare Typen in seinem feinen Hamburger Versicherungsbüro auftauchen und ihn per Kopfnuss daran erinnern, wo er eigentlich herkommt: von einem Schrottplatz in der Provinz. In dieser Welt zählt nicht die große Karriere, hier sind andere Dinge wichtig: das Schrotten, die Familie und ab und zu eine gepflegte Schlägerei. All das hatte Mirko hinter sich gelassen, doch sein Vater macht ihm noch im Tod einen Strich durch die Rechnung und vererbt ihm den heruntergewirtschafteten Schrottplatz - zusammen mit seinem Bruder Letscho (Frederick Lau). Der ist immer noch stinksauer, dass Mirko den Clan damals im Stich gelassen hat. Schnell wird den Brüdern allerdings klar, dass die Talhammers nur eine Zukunft haben, wenn sie sich zusammenraufen und den letzten waghalsigen Plan ihres Vaters gemeinsam verwirklichen: einen Zugraub im ganz großen Stil! Der Coup an sich ist schon ein Himmelfahrtskommando, doch dann kriegt auch noch Kercher (Jan-Gregor Kremp), der ärgste Konkurrent der Talhammers, Wind von der Sache...

Max Ophüls-Publikumspreis 2016 und Lola Berlinale 2016  


„Schrotten!“ läuft am Freitag 22.07. (20 Uhr), Samstag 23.07. (20 Uhr), Dienstag 26.07. (20 Uhr), Freitag 29.07. (22:30 Uhr), Sonntag 31.07. (20 Uhr) und am Montag 01.08. (19 Uhr). Bitte rechtzeitig reservieren!
 

FILMTIPP – La Belle Saison - Eine Sommerliebe

Im Frankreich der 1970er Jahre zieht die 23-jährige Delphine vom Bauernhof ihrer Eltern nach Paris, um Engstirnigkeit und ländlichen Moralvorstellungen zu entkommen. Dort lernt sie die extrovertierte Carole kennen, mit der sie sich gemeinsam in der Frauenrechtsbewegung engagiert und sich sogleich unsterblich in sie verliebt. Es dauert nicht lange, bis auch Carole, die noch nie mit einer Frau zusammen war, ihre Gefühle für Delphine entdeckt. Ihre stürmische Affäre wird jäh unterbrochen, als Delphines Vater schwer erkrankt und sie aufs Land zurückkehren muss, um ihrer Mutter bei der Arbeit auf dem elterlichen Bauernhof zu helfen. Von Sehnsucht getrieben, beschließt Carole ihren langjährigen Freund zu verlassen und Delphine zu folgen. Für die beiden Frauen beginnt ein Sommer voller leidenschaftlicher und glücklicher Momente. Als das idyllische Landleben jedoch erste Schattenseiten zeigt, muss Delphine schon bald entscheiden, wie offen sie zu ihrer Liebe stehen kann. 

Feinfühlig, sinnlich und bewegend erzählt Regisseurin Catherine Corsini die Liebesgeschichte zweier gegensätzlicher Frauen zwischen Leidenschaft und gesellschaftlicher Erwartungshaltung. Cécile de France als extrovertierte, freiheitsliebende Städterin und Izïa Higelin als Mädchen vom Land, das versucht den Konventionen zu trotzen, sind das pulsierende Herz des Films.


„La Belle Saison - Eine Sommerliebe“ läuft am Freitag 15.07. (20 Uhr), Samstag 16.07. (20 Uhr), Dienstag 19.07. (20 Uhr), Donnerstag 21.07. (20 Uhr), Freitag 22.07. (22:30 Uhr), Sonntag 24.07. (20 Uhr) und am Montag 25.07. (19 Uhr). Bitte rechtzeitig reservieren!
 

Im Portrait – 10 Jahre Kino am Kocher

Kino und Popcorn – das ist für viele ein unzertrennliches Duo. Doch Popcorn polarisiert! Denn mindestens genauso viele empfinden das Rascheln und Knacken als großen Störfaktor beim Filmeschauen. Die, aber natürlich auch alle anderen, sind im Kino am Kocher, Aalens kleinem aber feinem Programmkino, bestens aufgehoben. Hier gibt es den Puffmais nämlich nicht. Für die eingefleischten Popcorn-Fans: Der Verzicht lohnt sich, denn fernab vom Popcorn-Tüten-Geraschel gibt es hier wahre Perlen der Filmkunst. Dazu Wein im Weinglas, Weizen im Weizenglas, Raum für Begegnungen – Wohnzimmer-Atmosphäre inklusive. „Andere Filme anders zeigen“, so lautet der Slogan, dem das Kino am Kocher-Team seit Anbeginn treu geblieben ist. In diesem Jahr feiert das ehrenamtlich betriebene Kino seinen 10. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

 

10 Jahre kulturelles und soziales Ereignis „Kino am Kocher“ in Aalen

Zum 10jährigen Jubiläum hat uns Gründungsvorstand Friedrich Erbacher das folgende Grusswort für unser Programmheft geschrieben. Leider mussten wir aus Platzgründen stark kürzen und haben nur eine kurze Fassung abgedruckt. Wir möchten Euch aber die vielen Erinnerungen aus der Entstehungsphase unseres Kinos nicht vorenthalten und veröffentlichen deshalb die Langversion hier im Internet.

    

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Information zur Situation der Programmkino Aalen eG

Zu dem Bericht im Lokalteil der Schwäbischen Post vom 21.12.2015 mit der Überschrift „Große Pläne ums kleine Kino“ möchten wir, Vorstand und Aufsichtsrat der Programmkino Aalen eG, wie folgt Stellung nehmen:
In der Generalversammlung 2014 wurde u.a. auch von OB Rentschler der Genossenschaft dargelegt, wie die Zukunft des Kino am Kocher aussehen kann: Weiterführung des Spielbetriebs am jetzigen Standort in der Schleifbrückenstraße bis zum Umzug in den Kulturbahnhof auf dem Stadtoval. Dieses Konzept wurde in der Generalversammlung 2015 bestätigt und gilt auch weiterhin.

    

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